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Infos Wildschweinabwehr

 

Wildschweine – Ihre Zahl wächst und wächst

 

Der Bestand an Wildschweinen in Deutschland wächst stetig. Allein in Bayern wurde im letzten Jahr die Rekordzahl von 66.000 Tieren geschossen und dennoch nehmen die Schäden, welche durch Schwarzwild verursacht werden, zu. Doch Bayern steht nicht allein: In fast allen Bundesländern ist die Wildschweinpopulation so groß wie noch nie.

 

Wachsender Wildschweinbestand – Wie kommt es zu diesem Phänomen?

 

Es gibt viele Ursachen, die in den letzten Jahren das Leben der Wildschweine so sehr erleichtert haben, dass sie sich prächtig vermehren konnten. Ein Grund ist das Klima. Milde Winter sorgen dafür, dass auch schwächliche Frischlinge ohne Probleme die ansonsten kalten Monate überstehen und eine Bache somit häufig ihren gesamten Wurf durchbringt. Was uns im ersten Moment für die niedlichen Frischlinge freut, hat langfristig große Auswirkungen auf unser Ökosystem, denn die heimische Natur ist einem solchen Ansturm von Wildschweinen nicht gewachsen. Dieser Ansturm wird noch weiter dadurch genährt, dass das milde Klima zu einer Fülle an Eicheln und Bucheckern führt – paradiesische Zustände für Schwarzwild, die zusätzlich durch das reichhaltige Angebot an Mais, Kartoffeln und Getreide auf unseren Feldern getoppt werden. Und da Wildschweine außer dem Jäger keine natürlichen Feinde zu fürchten brauchen, nimmt die Spirale ihren Lauf und führt dazu, dass man mittlerweile bei fast jedem Waldspaziergang auf Wildschweine oder deren Spuren trifft. Was uns beim Wandern durch den Wald freuen mag, ist jedoch für viele Landwirte und auch Gartenbesitzer ein Grauen. Denn wie gesagt: Auch Mais, Weizen, Raps oder Kartoffeln stehen ganz oben auf dem Speiseplan von Wildschweinen. Aufgrund dessen, dass Experten einen Anstieg der Wildschweinbestände um 300 % pro Jahr befürchten, sind die Sorgen und Ängste der Bauern vor Zerstörungen durch Schwarzwild mehr als berechtigt.

 

Schäden durch Wildschweine

 

Die Schäden, die eine Überpopulation an Wildschweinen auf Kulturflächen anrichten kann, sind enorm. Denn Wildschweine fressen nicht nur, sondern hinterlassen dabei meistens auch eine Spur der Zerstörung. Fällt eine Horde Wildschweine des Nachts in ein Maisfeld ein, dann kann es zu einem wirtschaftlichen Schaden von bis zu 2000 Euro kommen. Die Ernte ist zerstört und zudem das Feld durchwühlt. Außer Getreidefeldern, werden auch Wiesen von den wilden Schweinen heimgesucht. Dort wühlen sie nach Würmern oder Schnecken und pflügen dabei riesige Flächen Weideland um. Selbst in Gärten werden diese Tiere immer häufiger zu ungebetenen, nächtlichen Gästen, die nicht gerade zimperlich mit Zierpflanzen und englischem Rasen umgehen.   

 

Schutz gegen Wildschweine

 

Wie kann man sich gegen das Eindringen von Wildschweinen effektiv schützen? Das fragen sich vor allem Landwirte, deren Getreidefelder oder Weiden bereits mehrmals heimgesucht wurden. Allein darauf zu vertrauen, dass die Jäger für einen Rückgang der Bestände sorgen, macht wenig Sinn, denn die letzten Jahre haben gezeigt, dass selbst Rekordabschusszahlen dem stetigen Wachstum der Schwarzwild-Population nichts anhaben können. Effektiver ist es da, wenn man als wildschweingeplagter Landwirt auf Selbsthilfe setzt und das am besten mit einem geeigneten Wildabwehrzaun. Selbst Waldfriedhöfe werden mittlerweile mit einem solchen Schutz versehen und können erstaunliche Ergebnisse vorweisen. Denn Wildschweine reagieren in der Tat empfindlich auf Stromschläge und lernen, dank ihrer hohen Intelligenz, schnell, an welchen Orten mit diesen „Unannehmlichkeiten“ zu rechnen ist. Folglich werden die Felder gemieden. In Anbetracht dessen, dass Totalschäden durch Wildschweineinfälle bei Kartoffeln etwa 6000 Euro pro Hektar oder bei Weizen bis zu 1500 Euro pro Hektar ausmachen, lohnt sich die Investition in einen zuverlässigen Elektrozaun zur Wildabwehr definitiv. Ein Wildabwehrzaun im Komplettpakt mit leistungsstarkem Weidezaungerät, Pfählen, Zaunmaterial, Isolatoren und weiterem Zubehör ist etwa bei weidezaeune.com schon für 375 Euro zu haben. Wer dieses Geld investiert, kann in der Nacht wieder beruhigt schlafen und muss am nächsten Morgen nicht damit rechnen, auf seinem Feld nur noch aufgewühlte Mulden und zerfetze Restbestände des Getreides vorzufinden.